Archiv für die Kategorie ‘alles wird gut’

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Erwischt…

Dezember 15, 2007

Uns hat es jetzt auch erwischt. Na prima, endlich mal wieder ein Magen-Darm-Virus, juchhu! Gepaart mit einer kleinen aber feinen Erkältung. Kann man ja alles supergut gebrauchen zur Zeit. Tja, nun heißt es Termine absagen und auf Couch lümmeln.

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Ältere Damen und Pillen

Dezember 10, 2007

Mußte ich doch gerade in der Frühstückspause noch eine Kleinigkeit für den Französisch Kurs besorgen. Also rein in den Delikatessenramsch von Karstadt. In Dortmunder City-Karstadt ist der Delikatessenshop Perfetto im Untergeschoß mit angrenzenden Schnäppchenmarkt, Mister Minit, Zeitschriftenhansel und Eingang zur Parkgarage. Alles gefunden, was ich wollte und nix wie ab zur Kasse. Vor mir stand eine perfekt durchgestylte Dame des Rentneralters, Wägelchen voll mit teuren Leckerchen. Der Kunde vor ihr bezahlte gerade, sie war dran und *schwupp* ging sie erst mal durch den Kassenbereich und stolzierte mit Wägelchen voll mit unbezahlten teuren Leckerchen Richtung Schnäppchenmarkt. Die Kassierin konnte gar nicht so schnell schalten wie die Dame weg war… hihi… das verdatterte Gesicht war schon schön. Die „diebische“ Dame blieb abrupt stehen auf Höhe der Zeitschriften. Blickt in ihren Einkaufswagen, blickte einmal um sich rum und sah aus, als ob sie soeben aus einem Traum aufgewacht wäre. Mit hochrotem Kopf kam sie zurückgerannt, der nette Mann in Uniform kam auch schon etwas näher. Sie entschuldigte sich tausend Mal bei der Kassierin, die immer noch schnappatmete, mit den Worten: „Scheiße, ich hab heut morgen meine Pillen vergessen! Tut mir unendlich leid…“ Die Kassierin kam so langsam wieder zu Atem und murmelte nur: „Mein Blutdruck.“

Hach, tut mir ja für Beide leid, aber es war ein herrlicher Anblick. Zwei Minuten später haben Beide rumgealbert, der Personalchef fand das allerdings gar nicht mehr witzig.

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Wochenrückblick

November 13, 2007

Falls jemand Fragen über die verschiedenen Arten von Regen, Graupel- oder Hagelschauer hat, dann wende er sich doch an mich, ich kenn mich damit jetzt aus. ;-) Will heißen, es hat in allen Variationen geregnet.Ein richtig depressives Novemberwetter, aber das war nicht allzu tragisch.

Mal wieder viel dazu gelernt:

  • Sauna mit zelebrierten Aufguß und dem Schnack sind immer eine Reise wert
  • Neulich am Lidl – Der große Erkennungstest
  • Sturmfluttourismus
  • Die Vision eines wahren Brötchens
  • und einiges mehr

Sauna

find ich unheimlich klasse und mindestens einmal im Monat ist so ein Erholungstag auch eingeplant. In unserem Breitengrad sieht ein Aufguß mittlerweile etwas mager aus, etwas Duftwässerchen über die Steine und das wars. Ein zelebrierter Aufguß ist schon etwas schwieriger zu finden, und erst mal ein Platz zu bekommen. In der Nordseetherme „Sonneninsel“ gar kein Problem und so waren wir zwei Tage lang am saunieren. Mit super großartigen Gewedel in der Blocksauna. Und ganz viel Schnack, so etwas, dass die Sturmflut nicht alles war, ein Navi nicht unbedingt von Nöten ist, wenn man die zwei Straßen schon seit Geburt an kennt, der Dings n neues Auto hat, son Angeberteil und die Sowieso nicht innerhalb von drei Sekunden schwitzt.

Der allerschönste Moment ist allerdings das Eintauchen ins Kaltwasserbecken. Während manche Anlage ihr Tauchbecken so kontinuierlich auf 16 °C hält oder ähnlichen Temperaturen hält, is das ja noch alles kochend heiß. Das Kaltwasserbecken heißt zu Recht KALTwasserbecken. Das ist soooo herrlich erfrischend bei erfrierenden 4 °C sich abzukühlen. Wonnen!

Neulich am Lidl

Da wir uns eine FeWo gemietet hatten, mußten wir uns natürlich selbst versorgen, also auf zum Lidl und Aldi.

Beim Lidl ereignete sich das hier:

Ältere Dame steht am Eingang und verrenkt sich fast den Hals, da eine andere ältere Dame auf einem Fahrrad angerauscht kommt. Beim Näherkommen (so 3m Augenabstand) erkennt sie die Person. „Ach Du bisses!“ „Was machst Du denn für Verrenkungen? Erkennste mich nicht mehr?“ “ Ich seh doch so schlecht“ „Seit wann das denn?“ „Och, ich sollte doch schon vor ACHT Jahren zum Augenarzt.“ „Hmmm, wird Zeit, ne?“ „Ja, der Dieter hat mir ja jetzt nen Termin gemacht *Pause* für nächstes Jahr“ “ Ja, denn!“…

Alles wird gut!

Sturmfluttourismus

Ja, wir konnten uns ja auch nicht davon freisprechen, aber ich hab in der ganze Woche noch nie soviele Autos und Menschen auf den Straßen gesehen und vor allen Dingen auf m Deich. Also Freitag war wirklich jeder auf den Beinen, um sich das „glimpfliche“ Spektakel anzusehen.

Also 1/4 hat noch nie eine live gesehen, okay.

ein weiters 1/4 ist besorgt, da ihr Eigentum genau hinterm Deich ist, auch okay,

aber was macht dann die restliche Hälfte?

Nur mal schauen, sich mit den Elementen einKräfte messen bieten (indem ich auf den Wasserbrecher bei Orkanstärke rumtanz und beinah mein Leben vertanz) oder einfach gemütliches Gaffen. wow, waren wir erstaunt, wieviele Einwohner doch noch da waren.

Vision eines Brötchens

Also Brötchen ist nicht gleich Brötchen nicht gleich Brötchen….. genau… was da aber für Brötchen verkauft wurden und für welche astronomischen Beträge… puh! Da möchte man nur mal im Urlaub richtig mit frischen Brötchen frühstücken und dann erhält man kleine patschige brötchenähnlichaussehende Unterlegscheiben, so dünn waren die jedenfalls.

und einiges mehr,

z. B. dass Aurich keinen Tchibo-Prozente-Laden mehr hat, indem man Überschußware günstiger einkaufen kann; das im Norden der H(ager)+M(ager)-Laden auch mal Teile für einen Euro raushaut; dass die meisten Buchläden dort sehr komisch sortiert sind; der Regen immer aufhört, wenn man sich gerade einen Schirm gekauft hat, obwohl das auch zu Hause so ist; Wilhelmshaven einen kleinen Bahnhof besitzt und der Elektronikversand Reichelt auch einen Shop in der Nähe hat, allerdings nicht die Sachen lagernd hatte, die ich wollte.

Alles in allem schön, nur nass.

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Sturmflut

November 10, 2007

Letztes Jahr im Urlaub haben wir nur die Auswirkungen und die letzten Schäden einer Sturmflut betrachtet. Dieses Jahr waren wir live dabei. Huihuihui!

Angekommen sind wir in Carolinensiel bei strahlenden Sonnenschein, doch der Schein trügte, spätestens ab letzten Montag verfolgte uns der Regen, Hagel und Wind, letzter nahm ganz schön zu. Und prompt wurde ein Sturm- und Unwetterwarnung ausgegeben. Das war schon heftig was dann kam. In der Nacht zu Donnerstag blieb der ganz große Chaos noch aus, doch spätestens Freitag Mittag war der Höchststand erreicht und das sah dann so aus:

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hafenharlesiel.jpg

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Alles in allem ein bißchen fürchterlich nass und sehr windig. Man konnte kaum gerade stehen, bei dem Sturm. War sehr interessant. Und in den anderen Siel-Orten sah es genauso aus. Bemerkenswert finde ich allerdings die Mentalität hier, klar man hat es zwar des öfteren mit dem Element Wasser zu tun, aber diese Gelassenheit könnte ich nicht an den Tag legen. In Harlesiel ist am des kleinen Hafen am auslaufenden Deich ein Restaurant, das war komplett eingedeckt und bestuhlt, als ob die gleich öffnen, dabei klopfte der „blanke Hans“ auch schon an die Haustür. Das nicht gerade sanft.

Nun gut, bis es im Ruhrgebiet eine Sturmflut gibt, kann ich ja noch mit der Gelassenheit üben ;-)

In diesem Sinne genieße ich noch die restlichen Momente des Urlaubs mit meinem Schatz. Man liest sich ;-)

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Parlez vous pommes-frites?

Oktober 30, 2007

Montag. Französisch-Kurs.

Juchhu! Aber meine bessere Hälfte war krank, also durfte ich alleine hin. War mal wieder sehr witzig. Verschiedene Wiederholungen und das war auch für manchen gut so. Dann hatte ich die „Ehre“ mich neben der Streberin des Kurses zu setzen. Die gute Frau hat schon verschiedene Sprachen gelernt und hat Spaß am Erlernen. Soll sie auch. Dementsprechend hab ich aber auch das Gefühl, dass es Ihr in dem totalen Anfängerkurs der Anfängerkurse nicht schnell genug geht.

Gestern sollten wir Verben auf er endend deklinieren. Ging relativ gut. Es wurde verstanden das die Schreibweise bei den Singularversionen und der dritten Pluralversion sich gleich anhört, aber anders geschrieben wird. Nur unsere Streberin schoss wieder übers Ziel hinaus. Sie verglich natürlich sofort die regelmäßigen Verben auf er endend mit den auf ir endend. Soll sie auch, bloß warum muß sie es jemanden auch noch weitererzählen und nerven, der schon mit dem ersten Teil überfordert war. Ergebnis: Die Nachbarin war komplett durcheinander und wußte gar nichts mehr.

Ich weiß auch noch ne Menge, schließlich 4 1/2 Jahre inne Schule gelernt, vieles ist verschollen, aber es kommt wieder. Aber ich geb damit nicht an, ich bin kein Besserwisser und überhaupt hab ich mich entschlossen, das Tempo der Gruppe mitzugehen. Punkt! Denke könnte auch locker ein bis zwei Kurse überspringen, aber mein Flokati nicht. Hihi.

Mein Problem ist einfach: Wenn man sich unterfordert fühlt und es auch deutlich zum Ausdruck bringt, warum wechselt man nicht in den höheren Kurs? Warum muß man sich soooo Besserwisser genervt den Streß antun?

Vllt. muß ich auch nicht soviel verstehen wollen, vllt. sind meine Hände auch zu klein, es zu begreifen.

Mal schauen, nächste Woche sind wir leider nicht da. Also erstmal entspannen, vllt. sieht das dann schon wieder anders aus?!