Archiv für die Kategorie ‘bahnwahn’

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Nuschelmanie

November 21, 2007

In den alten „Viehwaggons“ der Bahn, bevorzugt auf meiner Linie eingesetzt, aber auch andere kommen in diesen Hochgenuß von Komfort, gibt es keine Haltestellenanzeige. Man ist entweder auf seine eigenen Äuglein angewiesen, die einen bestätigen anhand der vorbeiziehenden Landschaft und der Bahnhofsschilder wo man gerade ist, oder man zählt tatsächlich die Haltestellen mit oder aber man liest, schnattert, döst und ist auf die Durchsage des Lokführers angewiesen.

Meistens ist bei 90 % der Zugreisenden letzteres der Fall. Bloß wie doof sieht das aus, wenn die Hälfte der Mitinsassen jede Haltestelle aufsteht und aussteigen will, dann erfährt wo sie sind und sich dann wieder hinsetzt. Und nur weil der Lokführer über seinen Streik das deutliche Sprechen verloren hat. Er nuschelt. Die Haltestelle „Herne Bahnhof“ hörte sich ungefähr so an: „h……..ho.!“ Alles klar und deutlich …. daneben!

Aber lieben Dank für dies kostbare Erlebnis an einem depressiven Morgen. Erinnerte irgendwie an „Reise nach Jerusalem“. ;-) Mehr davon!

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„bis Weihnachten?“

November 16, 2007

Gestern ereilte mich schon eine mittlere Magenverkrampfung beim Lesen dieses Artikels und heute dann noch dieses i-tüpfelchen, was mein Faß so langsam zum überlaufen bringt.

Die Rede ist vom Bahnstreik. Denn ab nächste Woche ist ein unbefristeter Streik in greifbarer Nähe. Keiner der Beiden gibt auch nur ein Funken nach und vor allem wird sofort jegliches Angebot abgelehnt, ist nicht gut genug um sich darüber zu unterhalten. Argh! Was für eine Krabbelgruppe!

Mich nervts! Meine Zugverbindung wird als erstes gestrichen, wenn ich dann noch auf Risiko spiele könnte ich mit sehr viel Zeit und Geduld im Gepäck, Umsteigen und Bangen weiter Zug fahren, doch das da was schief geht, ich in der Pampas steh und nicht weg komm wäre garantiert vorprogrammiert. Alles schon mal da gewesen. Nun, dann muß mein Auto mal wieder ran, mal wieder die Umwelt unnötig verpesten, mal wieder im Stau stehen und sich freuen, mal wieder genervt weiterfahren.

Mittlerweile habe ich für keine Seite mehr Verständnis und ich versteh auch nicht, dass der Eigentümer der Bahn sich da so locker raushält. Irgendwann muß doch mal gut sein und man muß doch mal auf beiden Seiten Kompromisse eingehen. Es kann doch nicht angehen, dass Millionen Pendler und Zugreisende, sowie die Wirtschaft darunter leiden müssen bis ultimo.

Bin mal gespannt was als nächstes kommt.

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Kein Verständnis!

Oktober 12, 2007

Ich weiß, dass Lokführer ein verantwortungsbewußter Beruf ist und – wie fast jeder andere auch – unterbezahlt. Meiner auch, nur mal so nebenbei bemerkt. Mehr Geld möchte wohl jeder gerne sehen, aber gleich 31 %, HALLO??? In welcher Galaxis haben die denn das gelernt?

Was mich neben dieser unverschämten und mMn überzogenen Forderung noch nervt, ist dieses bornierte Verhalten und somit auch das Gestreike! Es geht mir völlig auf die Nerven, denn ich gehöre zu den 4,6 Millionen Pendler, die die Bahn täglich bewegt. Schön ist es vor allen Dingen, wenn man vom Streik wartend auf den Bahnsteig hört. AHHHH! So war das letzte Mal. Yippieyayeah!

Heute bin ich dann mal noch eher aufgestanden, hab mich in mein kleines Auto geschwungen, schon mal vorsichtshalber eine GuteLauneCD eingeschmissen und Happy Pillen gefressen. HÄH? Na, ich bin im Autobahnknotenpunkt Ruhrgebiet zu Hause und wenn Du da nicht vor halb sieben auf der Bahn bist, hast Du entweder ein gutbezahlten Job, der erst um 10:00 anfängt oder einfach nur verdammtes Pech… tja, so ist das hier! (Und in anderen Großballungsräumen auch, aber hier ganz besonders). Und was war um 06:18? Genau, STAU!!! Sehr prächtig! Ach ja, und der Benzinpreis ist nochmal locker um drei Cent gestiegen. Prickelnd!

So, ich hab nur einen 8-17-Job, doch bin ich – auch mit der Bahn – 12 Stunden außer Haus (für lockere 38 km x2). Ich hab die Schnauze voll irgendwo im Stau zu stehen, irgendwo wieder Verspätungen auf grund von Streiks zu haben. Zum Glück sieht mein Chef das etwas locker, doch es besteht die verdammt Pflicht pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen. Demnächst übernachte ich einfach hier. Punktum!

Bin mal auf die Heimfahrt gespannt, falls Ihr übers Wochenende nichts hört, bin ich entweder geplatzt oder muß mich vom Stau erholen.

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58 Minuten…

September 26, 2007

Wenn ich die Zeit, die ich im Zug oder auf Bahnhöfe warte, da der Zug irgendeine Verspätung wieder hat, stoppen würde, dann käm ich jetzt garantiert schon auf ein Jahresurlaub, in meinem Fall 30 Tage, den ich sinnlos verplempert hätte, da ich ihn nicht sinnig nutzen konnte.

Heute waren es gefühlte sieben Stunden, aber tatsächliche 58 Min. . Ein Polizeieinsatz mal wieder. Und mehr Info kamen nicht. Wie ich das hasse, wenn die keine Infos weitergeben. Gemunkelt wird mal wieder, dass es völlig gelangweilte Kiddies waren, die auf den Gleisen spielten. *argh*

Das allerschlimmste war, ich hab wieder den Volltreffer gezogen. Neben mir sass dieser leichte reizbare Mensch, der alle fünf Minute wie ein kleines Kind mit den Füßen auf den Boden stampfte, laut SCHEISSSSSEEE schrie und den Kopf gegen das Fenster donnerte. Der Zug war voll besetzt, sprich keine Umsetzmöglichkeit. DAS waren die schlimmsten 58 Minuten!!!

Ich geh jetzt relaxen.

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Manchmal muss man die Bahn auch loben,

September 17, 2007

heute war sie pünktlich, nicht allzu verschmutzt und ein besonderes Schmankerl war im ersten Waggon zu finden. Ein sehr beliebter Effekt, wie sich herausstellte. Das Licht war an, aber nun doch nicht richtig an, also es dämmerte vor sich hin und im ersten Augenblick sah es so aus, als ob der erste Waggon mal wieder komplett gesperrt wäre. Aber ganz im Gegenteil, er war offen und endlich konnte man etwas schöner schlummern als sonst. Danke!