Archiv für die Kategorie ‘randnotiz’

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Sturmflut

November 10, 2007

Letztes Jahr im Urlaub haben wir nur die Auswirkungen und die letzten Schäden einer Sturmflut betrachtet. Dieses Jahr waren wir live dabei. Huihuihui!

Angekommen sind wir in Carolinensiel bei strahlenden Sonnenschein, doch der Schein trügte, spätestens ab letzten Montag verfolgte uns der Regen, Hagel und Wind, letzter nahm ganz schön zu. Und prompt wurde ein Sturm- und Unwetterwarnung ausgegeben. Das war schon heftig was dann kam. In der Nacht zu Donnerstag blieb der ganz große Chaos noch aus, doch spätestens Freitag Mittag war der Höchststand erreicht und das sah dann so aus:

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Alles in allem ein bißchen fürchterlich nass und sehr windig. Man konnte kaum gerade stehen, bei dem Sturm. War sehr interessant. Und in den anderen Siel-Orten sah es genauso aus. Bemerkenswert finde ich allerdings die Mentalität hier, klar man hat es zwar des öfteren mit dem Element Wasser zu tun, aber diese Gelassenheit könnte ich nicht an den Tag legen. In Harlesiel ist am des kleinen Hafen am auslaufenden Deich ein Restaurant, das war komplett eingedeckt und bestuhlt, als ob die gleich öffnen, dabei klopfte der „blanke Hans“ auch schon an die Haustür. Das nicht gerade sanft.

Nun gut, bis es im Ruhrgebiet eine Sturmflut gibt, kann ich ja noch mit der Gelassenheit üben ;-)

In diesem Sinne genieße ich noch die restlichen Momente des Urlaubs mit meinem Schatz. Man liest sich ;-)

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08:09 Uhr Ankunft

Oktober 27, 2007

Gerade noch was schönes geträumt, eben noch einmal kuschelig im warmen gemütlichen Bette umgedreht, der Wecker wurde schon ausgemacht… endlich länger schlafen als in der Woche und dann…

… klingelt es! So eine Unverschämtheit! Als raus aus den gemütlichen Federn, ein müdes Fragen an der Sprechanlage „Ja bitte?“ und schon trifft es einen in der Magengegend. Was für ein Tag ist heute? Echt, doch schon so weit? Hätte ich ja nicht gedacht. Da tönte die freundliche Stimme zurück:“Die Post ist mit Harry da! *träller*“

Ups, hab ich doch glatt vergessen! Zu allem Übel mußte ich auch noch einen totalen Kaltstart hinlegen, da die sonst offenstehende Haustür auch noch abgeschlossen war. Argh! Rein in die Klamotten, zwei Stockwerke runtergerast und einen lächelenden Postboten/Zusteller entdeckt (Boah, die können manchmal lächeln? Eine seltene Begebenheit. Aber hat der mich jetzt angelächelt oder ausgelächelt?). Ein freundlicher Händedruck mit den begleitenden Worten: „Viel magischen Spaß!“ und *Schwupp* war er wieder weg, der lächelnde Postbote/Zusteller.

Mein Flokati blieb natürlich liegen und liegt immer noch. Inne Küche feierlich den Karton aufgerissen und angefangen zu lesen.

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Jetzt wird gleich lecker gefrühstückt mit nem Buch inne Hand. Herrlich!

Ja, ich bekenne mich schuldig doch tatsächlich den Potter zu lesen. Habe mich lange geweigert. Letztes Jahr im Urlaub ist es dann allerdings passiert. Meine Urlaubslektüre (vier Bücher für eine Woche) war ausgelesen. Was tun? Die Ferienwohnungsbücher lesen, genau! Darunter war natürlich auch ein Potter, der vierte Teil und der hat unendlich Spaß gemacht. Tja, spannende Lektüre kann ich ja nicht alleine lassen, wenn es sich gerade um eine Serie handelt. Günstig Teil fünf erstanden und Teil sechs geschenkt bekommen. Teil eins und zwei von Bookcrossing erstanden, da wollte jemand die Bücher in die Freiheit auswildern und ich hab Ihnen ein neues zu Hause angeboten. Tja, so geht das halt.

Also: 08:09 Uhr Ankunft HP7

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Isch hab feddich!!

September 30, 2007

Mal wieder kurz vor Tore Schluß. Puh! Schweißperlen von der Stirn wisch! Aber nun…

alltagswahn total unproudly presents die quälenden Ergüsse zum Poetrystar:

Das Gleiche oder doch nicht?

Mal wieder wie jedes mal dasgleiche,

sitz hier im Zug und warte,

damit hab ich heute schon die A-Karte,

denn auf den Gleisen liegt ne Leiche.

Doch ich bin hier mitten inne Wallachei,

mittendrin im Niemandsland, das noch keiner kennt,

ach hätte ich heute morgen lieber verpennt,

hier legt noch nicht mal n Kötter n Ei.

Viele hat´s genauso hier erwischt,

und doch sind wir uns alle fremd,

dabei macht sich hier keiner ins Hemd,

wenn er mal ein Wort zum anderen zischt.

Langsam verstreicht die Zeit,

natürlich die, die man nicht hat,

denn davon hat man ja genug, watt?

Aber wer sitzt hier schon glücklich und genießt Freiheit.

Irgendwo fängst es an zu riechen,

ein Großteil zückt das Mobilteil.

vertreibt sich damit die Kurzweil,

andere fangen an dahinzusiechen.

Und neben mir sitzt ein Spinner,

der schreit und trampelt wie ein Kleinkind,

Vorfahre garantiert ein Großrind,

die goldene A-Karte hab ich, wie immer!

Gegenüber die Schickse munter lächelt,

als könnt sie damit einen Blumentopf gewinnen,

vielleicht soll auch nur so die Zeit verrinnen,

doch so langsam tut sie schwächeln.

Das Klo ist ständig besetzt,

der Kontrolleur total genervt und frustriert,

die Dame da vorne ständig friert,

der Mob durch den Zug hetzt.

Endlich geht es weiter,

alle haben das Bedürfnis zu erzählen,

also schnell die Nummer wählen,

so langsam wird die Stimmung heiter.

Auf den Gleisen war keine Leiche,

dat waren spielende Gören,

na, die kriegen was zu hören,

im Grunde also doch das Gleiche.

Es macht schon unheimlichen Spaß,

mit der Bahn zu fahren und einiges zu erleben,

würd sich die Stimmung dabei heben.

Ach, ich das mal jetzt hier weiter laß!

Södele, welch ein Schmarrn, aber dazu sind Bahnverspätungen da, also mitten aussem Leben!

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Nur noch einen Monat warten …

September 27, 2007

und dann endlich wieder anne Nordsee für eine Woche. Juchhu! Watt ich äh wir kommen bald!